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11.10.2016
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Der Forschungsverbund stellt den Zukunftsatlas auf der DIV 2016 vor

Die Konferenz “Deutschland intelligent vernetzt” findet dieses Jahr am 12. Oktober 2016 in Ludwigshafen statt. Der Forschungsverbund Intelligente Infrastrukturen und Netze präsentiert dort auf einem Stand den Zukunftsatlas mit über 150 Zukunftsbildern. Der Zukunftsatlas ermöglicht es, Ideen, Vorstellungen und Planungen zukünftiger digitalisierter Infrastrukturen effizient zu analysieren und zuzuordnen. Dies wurde zur qualifizierten Analyse des prognostizierten Wandels, sowie zur Ermittlung des zukünftigen Forschungsbedarfs  der Digitalisierung  der Versorgungsinfrastrukturen eingesetzt.

Er kann den Zielgruppen Infrastrukturbetreiber, Komponenten- und Systemanbieter, Planer, Behörden,  kommunale Verantwortliche und Politiker als  eine Übersichts-, Orientierungs- und Verknüpfungshilfe dienen. Er bildet damit die Basis für Analysen, Planungsalternativen und die Bearbeitung individueller und spezialisierter Fragestellungen.

Der methodische Einsatz des Zukunftsatlas schafft die Möglichkeit, eine qualifizierte  Unterstützung im Wandlungsprozess der Digitalisierung der Infrastrukturen  zu bieten. Anforderungskataloge und Bewertungsmatrix sind einige Teilergebnisse. Dabei ist generell ein vierstufiger Prozess bis zur Umsetzung denkbar:

  1. Abstrakte Neustrukturierung und strategische Orientierung (Horizontale und vertikale Konvergenz)
    > Neues Denken, > neue Positionierung  > Nutzung von Kernresultaten des BMWi Forschungsverbundprojektes >  Regionale Zukunftsbilder
  2. Identifikation konkreter Handlungsfelder
    Was soll getan werden, wann, warum und wer. Welche Vorteile und welche Nachteile werden erkennbar und treiben den Prozess.
  3. Umsetzungsplanung
    Identifizierung und Befragung beteiligter Realisierungspartner und operationelle Parallelstrukturen
  4. Umsetzungsunterstützung und Pilotierung
    Pilotierung, Realisierung, Funktionskontrolle, Ausfallsicherheit, Migrationsfähigkeit, Kosten / Nutzen Analysen, Stakeholder Einbindung, Kommunikation…

Der Zukunftsatlas wird in Kürze auch hier auf der Webseite des Forschungsverbundes zum Download bereit stehen.